Während sie in den achtziger Jahren noch in zahlreichen Kleinbüros zu finden waren, haben Tintenstrahl- und Laserdrucker sie nach und nach verdrängt: Die Nadeldrucker. Diese Geräte gehören zur Gruppe der Impact-Drucker, die die Tinte mit physischem Druck auf das Papier bringen.

Gleichzeitig lassen sich Nadeldrucker aber auch der Gruppe der Matrixdrucker zuordnen, da ihre Druckerzeugnisse aus einer Matrix zahlreicher kleiner Punkte bestehen.

Nadeln setzen kleine Tintenpunkte auf das Papier

Je nach Art des Gerätes sind Nadeldrucker mit sieben, acht, neun, zwölf, achtzehn, vierundzwanzig oder achtundvierzig Nadeln ausgestattet, die auf einem Druckkopf befestigt sind und sich beim Druckvorgang einzeln ansteuern lassen. Sobald sie ein Signal erhalten, schlagen sie gegen ein Farbband, das sich zwischen dem Druckkopf und dem zu bedruckenden Papier befindet. Der Durchschlag der einzelnen Nadeln sorgt dafür, dass das Farbband Tintenpunkte auf das Papier abgibt, die sich zu Buchstaben und Zeichen zusammensetzen. Hierbei gilt: Je höher die Anzahl der Nadeln im Drucker, desto enger lassen sich die Punkte setzen – desto besser wird also auch das Druckerzeugnis.

Argumente für und gegen einen Nadeldrucker

Obwohl Nadeldrucker in der heutigen Zeit kaum noch zum Einsatz kommen, finden sie sich ab und an noch in Arztpraxen, Fahrscheinentwertern und Parkautomaten. Grund dafür ist zum Beispiel, dass Nadeldrucker besonders wartungsarm sind und auch längere Zeit problemlos ohne besondere Maßnahmen der Instandhaltung funktionieren. Mit ihren geringen Verbrauchskosten können sie ebenfalls überzeugen.

Nachteilig am Nadeldrucker ist der hohe Lärmpegel, den das Gerät verursacht. Auch die geringe Druckgeschwindigkeit und die unzuverlässige Druckqualität, die jederzeit vom Zustand des Farbbandes abhängt, haben dazu beigetragen, dass die Nadeldrucker nach und nach aus den Büros der heutigen Zeit verschwunden sind.

Bildquelle: © Joachim Wendler – Fotolia.com


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