Haben Sie schon einmal ganz genau auf Ihre Stunden-, Lohn- oder Gehaltsabrechnung geschaut? Es ist keine Seltenheit, dass dort Angaben wie „7,08 Std.“ stehen. 0,08 Stunden?

Was ist eine Industriestunde?

Wenn Sie nicht auf Anhieb wissen wie viele Minuten Sie in 0,08 Stunden arbeiten, dann sind Sie hier nicht alleine.

Die Geschichte der Personalzeiterfassung

Gerade moderne Zeiten von großen Unternehmen und Homeoffice-Plätzen macht eine gesamtheitliche und unternehmensweite Personalzeiterfassung (PZE) nötig. Doch wo sind die Anfänge der PZE zu finden? Schon früh erfassten Arbeitnehmer ihren Arbeitsbeginn und die Endzeit mittels Abstempelns einer Zeitkarte. Die sogenannte Stechuhr – also ein elektromechnanisches Gerät – wurde im Laufe der Zeit durch genauere, elektronische sowie digitale Zeiterfassungsgeräte ersetzt. Viele dieser Geräte arbeiten auf Basis eines Laserdruckers. Hier finden Sie einige geeignete Drucker im Test. Wer sich für einen hochwertigen Drucker interessiert, findet Brother Laserdrucker im Test auf dieser Seite laser-drucker-test.de.

Ein modernes Terminal, das Internet oder firmeneigene Intranet sowie die Smartphones von Mitarbeitern und Angestellten machen eine Zeiterfassung heutzutage um ein vielfaches komfortabler.

Der Begriff „Industrieminute“

Der Begriff Industrieminute stammt aus dem Teilbereich der Datenverwaltung in der Betriebswirtschaft und ist thematisch beim Personalwesen angesiedelt. Um das Erfassen der geleisteten Arbeitsminuten und -stunden zu erleichtern, stellen die Arbeitszeiterfassungssysteme die Minuten und Stunden in dezimaler Form dar – statt 6 Stunden und 45 Minuten 6,75 Stunden. Eine Indusstrieminute ist also eine hundertstel Stunde und entspricht somit 36 Sekunden.

So rechnen Sie Industriestunden in eine normale Darstellungsform um:

Eine Industriestunde = Stunde + Minute / 60 + Sekunden / 3600.

Somit können Sie 6 Stunden und 45 Minuten wie folgt in Industriestunden umrechnen:

6 + 45 / 60 = 6,75 Industriestunden.

Rechtliche Situation der Personalzeiterfassung

Sie brauchen keine Angst davor haben, zum „gläsernen Arbeitnehmer“ zu avancieren oder jederzeit eine Überprüfung Ihrer Produktivität befürchten. Das ist ohne ausdrückliche Zustimmung des Arbeitnehmers nämlich nicht erlaubt und ist streng durch das deutsche Arbeitsrecht reglementiert.

Bildquelle: © DOC RABE Media – Fotolia.com


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