Was ist ein Chipresetter?

17. Oktober 2013

Das Drucken mit einem Tintenstrahldrucker ist in den meisten Fällen eine teure Angelegenheit. Wussten Sie, dass ein Liter Original-Tinte im Durchschnitt bis zu 1500 Euro kostet? Da ist es kein Wunder, dass viele Verbraucher auf eine kostengünstige Alternative zurückgreifen.

Was sind Chipresetter?

Dem sind sich auch die Hersteller von Druckern und deren Zubehör bewusst. Sie verdienen nämlich nicht an den subventionierten Peripheriegeräten, sondern an den Verbrauchsmaterialien wie Tinte, Toner und Papier. Im Laufe der Jahre haben sich Canon, Hewlett-Packard und Co. einige Maßnahmen einfallen lassen, um den Kauf Ihrer Originalprodukte zu forcieren.

Das Problem mit der Füllstandsanzeige

Haben Sie schon einmal eine Tintenpatrone eines neueren Druckermodells selbst befüllt? Dann kennen Sie vielleicht das Problem mit der Füllstandsanzeige. Der Drucker oder Computer meldet – trotz randvoller Patrone – einen niedrigen Füllstand. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern unter Umständen recht nervig. So muss der Verbraucher vor jedem Druckauftrag ein Hinweisfenster am PC bestätigen oder die OK-Taste des Druckers betätigen. Das liegt an den gespeicherten Informationen auf dem eingebauten Chip in der Tintenpatrone. Dieser speichert die Füllstandsinformationen dauerhaft. Ist nun die Tintenpatrone leer, speichert die Patrone diesen Wert ab. Das Befüllen bringt zwar neue Tinte in die Patrone, jedoch nützt das recht wenig. Die Patrone meldet dem Drucker trotzdem weiterhin „Ich bin leer“.

Chipresetter schaffen Abhilfe

Die sogenannten Chipresetter haben nur eine Aufgabe: Den Speicher der Druckerpatrone zurückzusetzen. Diese kosten zwischen 10 und 15 Euro und sind mühelos zu bedienen. Einfach die befüllte Druckerpatrone in den Chipresetter einsetzen, kurz auf ein LED-Blinken warten und die Patrone ist zurückgesetzt. Durch ein erneutes Einsetzen in den Drucker kann jedermann das Ergebnis gleich überprüfen: Die Füllstandsanzeige meldet eine volle Patrone.

Eine Alternative zu den Resettern stellen die sogenannten Austausch- oder Auto-Resett-Chips dar. Mithilfe eines doppelseitigen Klebebandes, bringt der Verbraucher einen neuen Chip auf der Patrone an. Dieser resettet sich dann automatisch und macht einen Chipresetter überflüssig. Diese Möglichkeit bedeutet in der Regel mehr Aufwand und so greifen viele auf einen Chipresetter zurück.

Bildquelle: © Xuejun li – Fotolia.com


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