Künstler setzen für Zeichnungen gerne Tinte und Tusche ein – das flüssige Material lässt sich herrlich mit Pinseln und Federn auf verschiedene Untergründe aufbringen. Auch in der Malerei sind Tinte und Tusche gängige, gern genutzte Farben. Gerade in der Kalligraphie geht es nicht ohne die spezielle Tinte. Tusche ist ja auch eine Art Tinte, allerdings sehr intensiv in ihrer Färbekraft.

Tusche oder Tinte? Beides ist bei Künstlern beliebt!

Aus diesem Grund ist Tusche auch in der östlichen Kultur und Schreibkunst der geschwungenen Zeichen so beliebt. Mit Japanpinseln kommen die geschwungenen Zeichen so richtig gut zur Geltung. In der westlichen Welt wird Tinte mit dem Füller oder feinen Pinseln verarbeitet.

Tusche hat eine hohe Farbbrillanz

Zwischen Tinte und Tusche besteht eigentlich kein großer Unterschied. Tusche ist auch Tinte, die besonders aufbereitet ist und durch Zuführung von Pigmenten eine hohe Farbdicht und somit auch Farbbrillanz aufweist. Dadurch hat Tusche eine hohe Lichtechtheit und bleicht nicht so schnell aus. Tusche hat zudem die Eigenschaft, schneller abzutrocknen. Aus diesem Grund ist sie für das Schreiben und Zeichnen mit Füllern eher nicht so gut geeignet. Spezielle Bindemittel sorgen ebenfalls dafür, dass Tusche viel schneller trocknet und auch schneller wischfest ist.

Tuschpinselzeichnung ähnelt der Aquarellzeichnung

Wenn ein Künstler eine Tuschpinselzeichnung anfertigt, benutzt er in der Regel ein recht saugfähiges Papier. So können mit einem gefüllten Pinsel großzügige Motive in einem Arbeitsgang gezeichnet werden, ohne dass der Pinsel erneut in die Tusche eingetaucht werden muss. Die Tuschpinselzeichnung ist der Aquarellmalerei sehr ähnlich. Anders verhält es sich bei einer Tuschzeichnung. Hier kommt nicht der Pinsel zu Einsatz, sondern eine Feder mit entsprechendem Griff. Um verschiedene Effekte erzielen zu können, arbeiten die Künstler in diesem Fall mit unterschiedlichen Federstärken.

Bildquelle: © KsanaG – Fotolia.com

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