Tinte ist ein Produkt, das überall im Alltag auftaucht. Ein gutes Buch, eine schnelle Notiz oder ein echtes Kunstwerk: All das gäbe es nicht, wenn die Tinte nicht wäre. Sie ist also ein wahres Alltagsprodukt geworden und stellt für viele Menschen längst keine Besonderheit mehr dar.

Der Berliner Künstler David Friedrich jedoch hat aus dem Alltagsprodukt ein Sinnbild für hochwertigen und qualitativen Journalismus geschaffen und es in Form einer ganz besonderen Trophäe verewigt. Was genau es mit dieser auf sich hat, verrät der folgende Artikel.

Der Theodor Wolff Preis steht für hochwertigen Qualitätsjournalismus

Der Theodor Wolff Preis ist ein renommierter deutscher Journalistenpreis des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV). Bereits seit 1962 wird der Preis in fünf unterschiedlichen Kategorien verliehen, die mit je sechstausend Euro dotiert sind. In unregelmäßigen Abständen verleiht der BDZV außerdem einen undotierten Preis für das Lebenswerk bedeutender Journalisten. Der Preis, der ein Symbol für hochwertigen Qualitätsjournalismus ist, dient außerdem dem Andenken an Theodor Wolff, einem Journalisten jüdischer Abstammung. Dieser arbeitete bis zum Jahr 1933 als Chefredakteur des Berliner Tageblatts, floh dann jedoch in die Vereinigten Staaten von Amerika, um dem nationalsozialistischen Terror zu entkommen.

Aber was hat all das mit Tinte zu tun?

Im Jahr 2012 erfolgt die Verleihung des Theodor Wolff Preises nun schon zum fünfzigsten Mal. Anlässlich dieses besonderen Jubiläums hat der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger sich entschlossen, eine neue Trophäe zu stiften: Ein Tintenfass. Diese Skulptur des Berliner Künstlers David Friedrich stellt ein kleines Fass dar, aus dem blaue Tinte nach oben hinausströmt. Sie thematisiert also einen ganz besonderen Aspekt: Die Verbindung zwischen Tradition und Moderne, also zwischen den Wurzeln des Journalismus und seinen heutigen Ausprägungen.

Bildquelle: © Marina Lohrbach – Fotolia.com


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