Die Nutzung des Internets ist vermutlich an keinem Büroarbeitsplatz mehr wegzudenken. Das E-Mail Postfach überprüfen, eine Hotelübernachtung für den Außendienstler buchen oder die Anschrift eines neuen Kunden auf seiner Website recherchieren: Das Internet erleichtert zahlreiche anfallende Arbeiten und ist im Büroalltag ständig präsent.

Da liegt es doch nahe, das World Wide Web ab und an auch privat zu durchstöbern. Ein kurzer Blick in den privaten E-Mail Account oder auf das eigene Facebook-Konto kann jawohl nicht schaden. Oder doch?

Privates Surfen im Büro ist ein No-Go

Das Surfen im WWW während der Arbeitszeit ist natürlich erlaubt, wenn es beruflichen Zwecken dient. Die private Nutzung des Internets im Büro zählt allerdings nicht zu den Rechten eines Arbeitnehmers. Deshalb ist es an der Zeit, ein paar unter Büroangestellten weit verbreitete, aber dennoch falsche Annahmen über die private Internetnutzung am Arbeitsplatz aufzuklären.

Das oberste Gebot in Sachen Internetnutzung am Arbeitsplatz besagt: Die private Nutzung des World Wide Webs ist grundsätzlich nicht erlaubt. Alle Hilfsmittel am Arbeitsplatz, also auch das Internet, dienen ausschließlich beruflichen Zwecken. Wie jede Regel wird aber auch diese von Ausnahmen bestätigt: Geht es beispielsweise um einen Notfall in der Familie, so ist die private Nutzung des Internets oder aber des Telefons natürlich erlaubt. Wer arbeitsbedingte Überstunden erledigen muss und deshalb nicht zur üblichen Uhrzeit zuhause ist, darf ebenfalls eine private E-Mail schreiben oder zum Telefonhörer greifen.

Verstöße gegen ein Verbot des Chefs können hart sanktioniert werden

Wer trotzdem gegen das Verbot der privaten Internetnutzung verstößt, muss mit einer Sanktion rechnen. Entgegen der weit verbreiteten Meinung ist eine Abmahnung jedoch nicht die einzige Konsequenz aus diesem Fehlverhalten. Bei einem Verstoß gegen das Verbot ist der Chef durchaus in der Lage, eine verhaltensbedingte Kündigung auszusprechen.

Bildquelle: © drubig-photo – Fotolia.com


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