Sicher kennen Sie die riesigen und weit sichtbaren Megaprints und Posterwände die oftmals an den Wänden von großen Einkaufshäusern oder Multiplexkinos zu finden sind. Sicher, das Drucken in immer größeren Dimensionen ist heute zu einer Alltäglichkeit geworden.

Nanografie – Das miniaturisierte Druckena piece of graphene with hexagonal m

Doch wussten Sie das die Druckverfahren auch immer kleinere Ausdrucke, bis in den Nanobereich hinein, erlaubt? Verschiedene Wissenschaftlerteams auf der ganzen Welt arbeiten bereits seit mehreren Jahren kontinuierlich an der Weiterentwicklung dieser Nanodruck-Technologie.

Die Technik hinter dem Verfahren

Speziell für die Kennzeichnung von Kleinstteilen aus den Bereichen Solartechnik, Biotechnologie, und Elektrotechnik sollen die Miniatur-Druckverfahren dienen. Als Tintenstoff dienen dabei sogenannte Gold-Nanopartikel. Diese Stoffe weisen einige Vorteile gegenüber den möglichen Alternativstoffen auf, der bedeutendste ist sicherlich die ausgezeichnete Sichtbarkeit, welche selbst bei extrem hohen Auflösungen garantiert ist. Nachteilig ist allerdings die Tatsache, dass die großangelegte Fabrikation noch zu langsam und aufwendig ist. Aus diesem Grund untersuchen die Forscherteams die Möglichkeit, das Verfahren langfristig zu vereinfachen – eine Alternative besteht zum Beispiel in der Verwendung einer wiederverwendbaren „Druckplatte“.

Nanografie – Der kommende Standard der Druckindustrie?

Ein Verfahren, welches Mitarbeiter der ETH (Technische Universität Zürich) entwickelt haben, nutzt feine aus einer Kapillare gespeiste Partikel, welche sich mit Hilfe eines elektrischen Feldes unkompliziert auf eine Oberfläche übertragen lassen. Das Verfahren erlaubt dabei die Verwendung von Nano-Partikeln. Die Kleinstteile lassen sich je nach belieben und entsprechend der Bestrahlungsdauer sogar anhäufen. Das erlaubt sogar den Druck von leichten Türmchen und Hügeln, da sich die Partikel einfach entsprechend der physikalischen Gesetzte ablagern lassen.
Das Druckverfahren gewährleistet das besonders kostengünstige und schnelle Auftragen auf unterschiedlichen Oberflächen. Dies liegt vor allem an der computergestützten Steuerung, die einen Großteil der Bedienung selbstständig durchführen kann. Hierfür reicht es aus, den Druckauftrag einfach im Vorfeld einzuprogrammieren.

Bildquelle: © bonninturina – Fotolia.com


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