Jeder Arbeitnehmer kennt sicher diese Momente, in denen sich wieder einmal der Alltagsfrust im Büro breit macht und der Arbeitstag einfach nicht zu Ende gehen möchte. Nicht selten folgen Selbstzweifel und die ersten Überlegungen, ob die momentane Tätigkeit auch wirklich das Richtige ist – einfach alles hinzuschmeißen erscheint immer mehr als reizvolle Alternative. Für all diejenigen, denen dieser Schritt jedoch zu radikal erscheint, gibt es noch andere Wege, um den Spaß an der Arbeit zurückzuerlangen.

Motivation bei der Arbeit headache

Das Problem bei der Wurzel packen

Bevor Sie sich nun zu spontanen und womöglich auch unüberlegten Kurzschlussreaktion hinreißen lassen, sollten Sie sich erst einmal genau Ihrer Lage verallgegenwärtigen – Selbstreflexion ist hierbei der erste richtige Schritt. Fragen Sie sich: Was brauche ich, um glücklich zu sein? Womit genau bin ich unzufrieden? Prinzipiell gilt: Der eigene Job muss geeignet sein, die eigenen Ansprüche und Wünsche zu erfüllen. Das dies allerdings nicht immer der Fall ist, kann unterschiedliche Gründe haben: Beispielsweise kann ein Arbeitnehmer unglücklich sein weil der nächste Schritt auf der Karriereleiter schon lange überfällig ist. Eventuell resultiert die fehlende Motivation aber auch aus einem unausgewogenen Work-Life-Verhältnis. Ist dies der Fall, gilt es, die eigene Arbeitssituation nüchtern und von allen Seiten zu betrachten. Generell lässt sich feststellen, dass Arbeitnehmer, die karrieretechnisch über längere Zeit auf einer Position verharren, über kurz oder lang die Freude an der Arbeit verlieren – die Devise lautet hier, sich nach Weiterbildungsmöglichkeiten zu erkundigen, an Konferenzen teilzunehmen, von erfahrenen Mitarbeitern zu lernen, also praktisch jede Möglichkeit nutzen, um sich geistig weiterzuentwickeln.

Eine sinnvolle Tätigkeit finden

Wenn Sie auch nach der Beachtung dieser Punkte immer noch unzufrieden sind, dann sollten Sie tatsächlich über eine Veränderung im Alltag nachdenken. Ein vollständiger Tapetenwechsel kann – sofern er sorgfältig und durchdacht geplant ist – durchaus einen nächsten Karriereschritt bedeuten. Eventuell kann es bereits ausreichend sein, einige neue Impulse in den eigenen Alltag zu integrieren. Natürlich landen immer wieder Aufgaben auf dem Schreibtisch, die einem nicht gefallen – dass lässt sich leider nicht vermeiden. Die Lösung ist jetzt nicht darüber zu jammern, sondern das Beste daraus zu machen. Häufig ist es darüber hinaus auch von Vorteil, unbeliebte Arbeit in kleine Teilschritte aufzugliedern. Jede abgearbeitete Aufgabe wird dabei zu einem eigenen kleinen Erfolgserlebnis.

Bildquelle: © Photosebia – Fotolia.com


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