Menschen, die sich an ihrem Arbeitsplatz wohlfühlen, arbeiten deutlich motivierter und produktiver als ihre Kollegen, die ständig unter Stress leiden. Dies gilt insbesondere für den Arbeitsplatz Büro. Die allgemeine Einschätzung, die Arbeit in einem Büro sei weitestgehend belastungsarm, ist falsch. Zeitdruck, ständiger Stress und die überwiegend sitzende Arbeit am Computer können sich negativ auf die Büroangestellten auswirken, sowohl in körperlicher als auch in psychischer Hinsicht.

Beschwerden wie Kopfschmerzen, Augenleiden oder Rückenprobleme, aber auch Nervosität und ständige Anspannung stehen an der Tagesordnung. Diese Situation veranlasst immer mehr Arbeitgeber dazu, sich um das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter Gedanken zu machen.

Mehr Bewegung im Arbeitsalltag!

Ständiges Sitzen im Büro ist lange nicht so schonend und gesund, wie viele meinen. Wer jeden Tag mehrere Stunden am Schreibtisch verbringt, hat häufig mit Rückenleiden und Herz-Kreislauf-Problemen zu kämpfen. Grund dafür ist die mangelnde Bewegung. Die Schritte zum Aktenschrank und der Weg in die Kantine sind häufig die einzigen Bewegungen im Büroalltag. Für Arbeitgeber gilt es deshalb, bei der Belegschaft ein Bewusstsein für dieses Problem zu schaffen. Auf Informationsveranstaltungen ist es möglich, der Belegschaft das Thema Bewegung näherzubringen. Angebote wie Bewegungsprogramme, Betriebssport oder Rückenschulungen bieten die Möglichkeit, mehr Bewegung in den Arbeitsalltag einzubauen und tragen so dazu bei, das Wohlbefinden der Mitarbeiter am Arbeitsplatz nachhaltig zu steigern.

Stickige Luft, hohe Temperaturen und Lärm mindern das Wohlbefinden

Auch das Raumklima hat einen wesentlichen Einfluss auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter. Schlechte Luft, unangenehm hohe Temperaturen und ein hoher Geräuschpegel tragen nicht gerade dazu bei, die Arbeit in einem Büro angenehm zu gestalten. Sinnvoll ist es deshalb, vor allem in kleinen Räumen Klima- und Belüftungsanlagen zu installieren und laute Geräte in einen anderen Raum zu verbannen.

Bildquelle: © Robert Kneschke – Fotolia.com


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