Bereits seit den 50 er Jahren des vorigen Jahrhunderts produziert das dänische Unternehmen Lego die bekannten und beliebten kleinen Bausteine und Plastikklötzchen nach bewährter Methode. Lego befindet sich momentan auf Erfolgskurs und avanciert immer mehr zum größten Spielzeughersteller der Welt.

Lego aus dem 3D-Drucker...?

Parallel zum Kerngeschäft verfolgt das Management heute bereits den nächsten Trend, das Drucken von Lego-Steinen mit Hilfe eines 3D-Druckers. Und obwohl das Drucken von Lego-Steinen für das Unternehmen in nächster Zukunft noch nicht geplant ist, behält der Konzern seine Chancen und Möglichkeiten im Bereich des modernen Drucks stets im Auge.

Ein Unternehmen passt sich der Zeit an

Momentan sieht die Firma Lego den großangelegten Einsatz von 3D-Drucker für die Produktion als noch nicht notwendig an. Ungefähr 2000 Steine durchschnittlich verlassen pro Sekunde die hochentwickelten Produktionsstätten, womit die Kapazitäten momentan optimal abgedeckt sind. Auch im Bezug auf die Kosten lohnt sich der massive Druckereinsatz nicht, da das aktuelle Produktionsverfahren (insbesondere bei standardisierten Bauteilen) kostengünstiger ist. Dementsprechend besteht für das Unternehmen einfach kein Grund, die Produktionsmethoden umzustellen. Allerdings findet der 3D-Drucker in Einzelfällen bereits Anwendung, beispielsweise bei der Herstellung von Prototypen. Dennoch beobachten Spezialisten der Managementebene kontinuierlich und aufmerksam die Weiterentwicklung des 3D-Drucks. Sobald sich der Einsatz der neuen Technik für Lego auch langfristig als sinnvoll erweist, ist davon auszugehen, dass das Unternehmen darauf reagiert. Nicht umsonst gilt Lego als ein Unternehmen, das bereit ist, sich einem veränderten Markt anzupassen.

Lego hat ein Ohr für Kundenwünsche

Das Lego dazu bereit ist auf Kundenwünsche einzugehen, hat das Unternehmen bereits in der Vergangenheit gezeigt. Ein gutes Beispiel dafür ist die Plattform namens Lego-CUUSOO. Hier besteht für begeisterte Lego-Bauer die Möglichkeit, selbst entworfene Kreationen im Internet hochzuladen und einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Andere Nutzer dürfen die Kreation dann bewerten. Bei 100000 Stimmen begutachtet das Unternehmen das Set und nimmt es dann eventuell in die Produktion auf. Auf dieser Grundlage entstanden in der Vergangenheit bereits Lego-Sets zu den Filmen „Zurück in die Zukunft“ und „Ghostbusters“.

Bildquelle: © viperagp – Fotolia.com


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