Lärm ist ein großes Problem der schnelllebigen Welt von heute. Allein der morgendliche Weg zur Arbeit kann den Menschen schon stark strapazieren.

Lärm vermeiden – zu Hause und im Büro

Studien besagen, dass sich knapp 60 Prozent der Bevölkerung von Verkehrs- und Fluglärm belästigt fühlen. Tags oder Nachts – ob zu Hause oder am Arbeitsplatz – stetig ist der Mensch Lärmquellen ausgesetzt. Nicht zuletzt dadurch zählt Lärm zu einer der größten Umweltprobleme.

Was ist Lärm?

Lärm definiert jeder von uns anders. Lärm ist also ein subjektives Empfinden – also keine physikalische Größe. Experten bezeichnen daher Lärm als einen „sozialen Begriff“. Darin liegt aber auch das Problem: Geräusche sind nicht genau als angenehm oder störend, zu definieren.

Trotzdem gilt es gewisse Grenzwerte festzulegen, um gesundheitliche Schäden zu vermeiden. Das ist voranging Aufgabe der Politik. Aber auch Arbeitgeber und selbst Arbeitnehmer können viel für ein – im wahrsten Sinne des Wortes – friedliches Miteinander tun.

Lärm vermeiden, aber wie?

Lärmvermeidungsstrategien gibt es viele. Der richtige Umgang mit dem Smartphone zum Beispiel. Laute Klingeltöne stören Tisch- wie Büronachbarn und sind daher komplett zu vermeiden.

Ein weiterer Punkt betrifft die verwendenten Arbeitsgeräte. Ein Arbeitgeber sollte dafür sorgen, dass Geräte wie Drucker, Multifunktionsdrucker, Kopierer und Faxgeräte auf dem neusten Stand sind und somit geräuscharm. Eine gute Orientierungshilfe bietet das das Umwelt-Logo Der Blaue Engel. Finden Sie zum Beispiel ein solches Siegel an einem Drucker, können Sie gewiss sein, dass dieser mit einem niedrigen Geräuschpegel arbeitet.

Des Weiteren kann ein Arbeitgeber durch eine ordentliche Dämmung der Bürowände und der Dämmung der Fenster durch Mehrfachverglasung, eine Menge zu einem ruhigen Betriebsklima beitragen.

Lärm – Einige Fakten

Der bewertete Schalldruckpegel (dB(A)) beruht in objektiv festgelegter und reproduzierbarer Weise auf der physikalischen Größe des Schalldruckpegels. So gelingt es, Lärmquellen miteinander zu vergleichen. Das Ticken einer Armbaduhr liegt bei circa 20 dB(A), Mit der Zimmerlautstärke bezeichnen Experten Geräusche mit rund 55 dB(A). Der Benzin-Rasenmäher des Nachbarn belästigt uns regelmäßig mit ungefähr 75 dB(A) und ein Düsentriebwerk ist mit 120 dB(A) gesundheitsgefährdend.

Bildquelle: © Robert Kneschke – Fotolia.com


Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>