Wer während der Arbeit oder zuhause im eigenen Arbeitszimmer mit einem Laserdrucker arbeitet, hat sich sicherlich schon des Öfteren Gedanken über die Verträglichkeit seines Tonerpulvers gemacht. Oft präsentieren die Medien erschreckende Berichte über Feinstaub und schädliche Partikel, die bei der Nutzung eines Laserdruckers ausgestoßen werden und den menschlichen Körper stark belasten können.

Für viele Verbraucher deuten Symptome wie Reizhusten, Atembeschwerden oder Kopfschmerzen darauf hin, dass eine zu starke Belastung durch Tonerpartikel das körperliche Unwohlsein hervorruft. Eine im Jahr 2011 veröffentlichte Studie gibt jedoch Entwarnung.

Laserdrucker geben beim Druckvorgang keine schädlichen Feststoffe frei

Im Rahmen eines zweijährigen Forschungsprojekts untersuchte der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) sechsundzwanzig unterschiedliche Geräte von dreizehn verschiedenen Herstellern auf Partikelemissionen. Das Ergebnis: Die untersuchten Geräte stoßen lediglich ultrafeine verdampfbare Substanzen aus, jedoch keine Feststoffe wie Tonerpartikel oder Feinstaub. Im Vergleich zu den ausgestoßenen Emissionen weisen Abgase im Straßenverkehr oder Zigarettenrauch ein deutlich höheres Potential auf, die menschliche Gesundheit zu gefährden. Experten konnten sogar feststellen, dass bei ganz alltäglichen Vorgängen, beispielsweise beim Kochen oder beim Backen, die gleiche Menge ultrafeiner Partikel freigesetzt wird wie beim Drucken mit dem Laserdrucker.

Studie liefert zuverlässige Ergebnisse

Viele Verbraucher fragen sich trotz des beruhigenden Befundes jetzt vermutlich, warum es bislang so viele unterschiedliche Ergebnisse zum Thema gab. Grund dafür sind unterschiedliche Methoden der Emissionsmessung. Der Studie des BITKOM liegt jedoch ein völlig neuartiges Messverfahren zugrunde. Die in diesem Verfahren ermittelten Werte werden zusätzlich mit den Ergebnissen eines parallel laufenden Projekts der Bundesanstalt für Materialforschung verglichen und lassen sich deshalb als besonders zuverlässig einstufen.

Bildquelle: © Tim Friedrich – Fotolia.com


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