Zahlreiche Studien belegen: Immer mehr Mitarbeiter beklagen sich über die zunehmende Informationsflut am Arbeitsplatz. Die Ablagefächer auf dem Schreibtisch quellen über, der Monitor ist mit Haftnotizen übersät und alle paar Minuten meldet Outlook den Eingang einer neuen E-Mail.

Situationen wie diese führen dazu, dass Mitarbeiter den Überblick über ihre Aufgaben verlieren, wichtige Projekte nicht rechtzeitig abschließen können und täglich eine enorm große Menge an Informationen erhalten, die sie gar nicht verarbeiten können. Vielen Experten zufolge sind vor allem die neuen Kommunikationstechnologien Schuld an dieser Informationsflut.

E-Mails und Co. können die Informationsflut zusätzlich fördern

Das Versenden von E-Mails ist vermutlich die am häufigsten anzutreffende Kommunikationsform in Unternehmen. Mit nur wenigen Klicks lassen sich wichtige Informationen in sehr kurzer Zeit weiterleiten – oft jedoch auch an Personen, für die diese Informationen gar nicht relevant sind. Hinzu kommen zahlreiche neue Kommunikationsmöglichkeiten, zum Beispiel Foren, Wikis, Blogs oder soziale Netzwerke. Sie alle dienen dazu, Informationen gezielt zu verbreiten, können bei falscher Anwendung jedoch auch zu einer Flut an Informationen führen, die für Arbeitnehmer kaum noch zu bewältigen ist.

Was hilft gegen die Informationsflut?

Angestellte, die sich gegen die Informationsflut wehren wollen, sollten zuallererst ihr eigenes Kommunikationsverhalten unter die Lupe nehmen. Viele E-Mails werden an einen enorm großen Personenkreis versendet. Oftmals betrifft die in der Mail vermittelte Information jedoch gar nicht den gesamten adressierten Personenkreis. Ratsam ist es deshalb, den E-Mail-Verteiler vor dem Versenden einer Nachricht erneut durchzulesen und Personen, die mit der E-Mail möglicherweise nichts anfangen können, herauszustreichen.

Was die Informationsflut via E-Mail angeht, so kann das Einrichten verschiedener Ordner dabei helfen, wichtige von unwichtigen Informationen zu trennen und diese dann nach Priorität zu verarbeiten. Auch das Einplanen von festen Zeiträumen, in denen das E-Mail-Postfach nicht kontrolliert wird, bewahrt vor einer ständigen Konfrontation mit Informationen.

Bildquelle: © ferkelraggae – Fotolia.com


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