Druckvorgänge lassen sich grundsätzlich in zwei unterschiedliche Methoden unterteilen: Das Impact Printing und das Non Impact Printing. Schreib- und Rechenmaschinen, aber auch Registrierkassen und Matrixdrucker funktionieren auf Basis des Impact Printings. Bei dieser Methode schlägt ein Druckkopf oder eine Druckrolle gegen ein Farbband, das mit Tinte versehen ist.

Impact Printing vs. Non Impact Printing

Durch den auf diese Weise erzeugten physischen Druck gelangt die Tinte direkt auf das Papier. Das Non Impact Printing hingegen ist eine deutlich komplexere Druckmethode.

Beim Impact Printing erfolgt eine direkte Berührung zwischen Druckmittel und Medium

Während die Druckerzeugnisse beim Impact Printing also durch eine direkte Berührung der Tinte mit dem Papier entstehen, besteht beim Non Impact Printing keinerlei Kontakt zwischen dem Druckmittel und dem zu bedruckenden Medium. Zum Einsatz kommt diese Methode beispielsweise bei Laser- und Tintenstrahldruckern, aber auch bei Thermotransferdruckern und Fotokopierern.

Das Non Impact Printing arbeitet mit vier Untersystemen

Das Non Impact Printing funktioniert in der Regel auf Basis vier unterschiedlicher Systeme: Das Energie-, das Kontroll-, das Handling- und das Image-Formation-System. Das Energiesystem besteht aus Schaltkreisen, Sicherungen und Stromleitungen. Diese sind notwendig, um die einzelnen Komponenten eines Gerätes mit Strom zu versorgen und auf diese Weise ihre Funktionsfähigkeit aufrecht zu erhalten. Für die Kontrolle der einzelnen Komponenten ist jedoch ein anderes System verantwortlich: Das Kontrollsystem. Es besteht aus Sensoren, Schaltkreisen und Prozessoren, die alle Aktionen zwischen den einzelnen Komponenten des Gerätes auslösen und überprüfen.

Das Handlingsystem hingegen sorgt für einen geregelten Transport der zu bedruckenden Medien durch das Gerät. Mit Hilfe von Zahnrädern und Gelenkwellen, Rollen und Motoren ermöglicht und unterstützt es die Bewegung von Papier, Folie oder ähnlichem. Zu guter Letzt ermöglicht das Image-Formation-System den eigentlichen Druckvorgang. Es besteht einerseits aus dem Färbemittel, also aus Tinte, Toner oder ähnlichem, und andererseits aus allen weiteren Komponenten, die das Druckmittel auf das zu bedruckende Medium übertragen.

Bildquelle: © M. Schuppich – Fotolia.com


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