Hewlett-Packard

24. September 2013

Hewlett-Packard gilt als eine der größten US-amerikanischen Technologiefirmen. HP war das erste Technologieunternehmen im Silicon Valley. Heute hat sich Hewlett-Packard zu einem der umsatzstärksten IT-Unternehmen der Welt entwickelt.

Hewlett-Packard

HP produziert nicht nur Drucker und Patronen, sondern ist großer Serverhersteller. Firmen wie Compaq und Palm gehören ebenfalls zur Unternehmensgruppe. Hewlett-Packard hat seinen Hauptsitz in Palo Alto, Kalifornien. In Deutschland betreibt der Computerhersteller eine Hauptniederlassung in Böblingen. Auch im schweizerischen Dübendorf und in Wien sind die US-Amerikaner vertreten.

Nicht nur Drucker und Patronen gehören zum Produktportfolio

Den meisten Privatpersonen ist Hewlett-Packard als Druckerhersteller und Lieferant von Druck-Verbrauchsmaterialien wie Tinte, Toner und Papier bekannt. Diese sichern auch einen großen Anteil an den Unternehmensgewinnen. Weiterhin baut und vertreibt HP Computer für Home-Anwender und High-end-Server in der Business-Sparte. Im Bereich Software sind die bekanntesten Produkte „OpenView“, für Software-Überwachung und Datensicherung und „OpenVMS“, ein Betriebssystem.

Im Jahr investiert Hewlett-Packard circa 2,6 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung von Soft- und Hardware. Unter anderem in die Prozessorentwicklung in Zusammenarbeit mir Intel.

HP wurde 1939 in einer Garage gegründet

Die Gründung Microsofts, in einer Garage, gilt als Inbegriff des „American Dreams“. Aber auch Hewlett-Packard wurde 1939 in einer Garage in Palo Alto, Kalifornien, gegründet. Die Stanford University-Absolventen William Hewlett und David Packard gründeten das Unternehmen mit 538 US-Dollar in der Tasche. Das erste HP-Produkt war ein Tonfrequenzgenerator, von denen Walt Disney für ihren Trickfilm Fantasia acht Stück erwarb. Seit 1959 gibt es die deutsche Niederlassung in Böblingen.

Weitere Produkte, wie die transportable Atomuhr auf Cäsium-Basis und der erste wissenschaftliche Taschenrechner, folgten 1964 und 1972. Den ersten Tintenstrahldrucker für Privatanwender präsentierte das Unternehmen 1984, den HP ThinkJet. 1987 brachte der HP PaintJet Farbausdrucke in die Büros der Anwender.

Mit einem radikalen Strategiewechsel entschied sich Hewlett-Packard im August 2011 für den Verkauf der Tablet- und Computer-Sparte und legt nun das Augenmerk auf die Entwicklung von Software, den Dienstleistungs-Sektor und die Server-Sparte.

Bildquelle: © F.Schmidt – Fotolia.com


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