Immer mehr Arbeitgeber berücksichtigen bei der Gestaltung der Arbeitsplätze ihrer Mitarbeiter das Konzept des Großraumbüros. Bei einem Großraumbüro handelt es sich um einen großen Raum, der Platz für mindestens zehn bis zwanzig Arbeitsplätze bietet. Um die einzelnen Arbeitsplätze voneinander abzugrenzen, kommen schallisolierte Raumteiler zum Einsatz.

Auf diese Weise kann jeder Büromitarbeiter einerseits schnell mit seinen Kollegen in Kontakt treten, und andererseits in einer ungestörten Atmosphäre seiner eigenen Arbeit nachgehen. Aber hält dieses Konzept wirklich das, was es verspricht?

Ein Großraumbüro bietet viele Vorteile

Die Vorteile eines Großraumbüros liegen klar auf der Hand: Die räumliche Nähe ermöglicht eine optimale Vernetzung untereinander, Gruppenarbeiten, Abstimmungsprozesse und die allgemeine Kommunikation zwischen den Mitarbeitern lassen sich auf diese Weise deutlich verbessern. Während die einzelnen Arbeitsplätze sich in der Regel am Rand des Büros befinden, bietet das Zentrum des Raumes Platz für Besprechungs- und Konferenzräume oder Archive. Auch eine Kaffeecke, in der sich die Mitarbeiter in der Frühstücks- oder Mittagspause zusammenfinden können, lässt sich in der Mitte des Raumes einrichten. Ein Großraumbüro vereint also Möglichkeiten zur Einzel- und Gruppenarbeit und kann auf diese Weise dazu beitragen, die Produktivität und Leistungsfähigkeit jedes Einzelnen zu steigern.

Trotzdem sind Großraumbüros nicht bei allen Arbeitnehmern beliebt

Trotz dieser Vorteile sind Großraumbüros jedoch bei deutschen Arbeitnehmern nur mäßig beliebt: Viele von ihnen bemängeln beispielsweise die eingeschränkte Privatsphäre, denn obwohl die einzelnen Arbeitsplätze durch Raumteiler voneinander getrennt sind, fühlen sich viele Mitarbeiter beobachtet und überwacht. Auch der Lärm, der durch ständiges Reden oder Telefonieren entsteht und sich nicht vermeiden lässt, wird von zahlreichen Arbeitnehmern beanstandet. Er behindert die Konzentration auf die eigene Arbeit und fördert ständiges Abgelenkt sein.

Bildquelle: © WavebreakMediaMicro – Fotolia.com


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