Essen aus dem Drucker

13. Februar 2014

Noch ist das „Ausdrucken“ von Lebensmitteln nicht viel mehr als ein theoretisches Konzept. Dennoch ist die Idee von der Nahrung aus dem Drucker kein reines Hirngespinst. Wissenschaftliche Forschungsgruppen, unter anderem die NASA, arbeiten fieberhaft an der Weiterentwicklung dieser Technologie. Speziell die Weltraumforschung kann zukünftig davon profitieren.

Essen aus dem Drucker

Auf die Patrone kommt es an

Welche Nahrung genau der jeweilige Drucker herstellen kann, hängt von der Wahl der richtigen Patrone ab. Die Niederländische Organisation für Angewandte Naturwissenschaftliche Forschung in Eindhoven arbeitet zum Beispiel an einem 3D-Drucker zur Herstellung von Nudelprodukten. Mittels „Teigpatrone“ ist der Drucker in der Lage, die ausgedruckten Lebensmittel in beliebiger Form auszugeben. Das Unternehmens Natural Machines arbeitet wiederum an deinem Essensdrucker, der auf den Druck von Schokoladenprodukte und Kekse programmiert ist.
Einer der wesentlichen Vorteile des Druckens von Essen besteht darin, dass die Nahrung erst unmittelbar vor dem Verzehr hergestellt wird. Quasi per Knopfdruck lassen sich somit die individuelle Bedürfnisse von einzelnen Personengruppen, zum Beispiel Kinder, Erkrankte etc., problemlos anpassen.

Einsatz im Weltall

Ein langfristigeres Ziel verfolgt die amerikanische NASA mit der Entwicklung eines 3D-Druckers, der auf die Herstellung von Grundbausteinen der menschlichen Ernährung spezialisiert ist. Der Drucker gibt die Proteine und Kohlenhydrate in einfacher Pulverform aus. Die Produkte lassen sich daraufhin, zum Beispiel bei längeren Weltraumaufenthalten, platzsparend lagern. Nach einer ausgiebigen Testphase ist geplant, die Nahrungsdrucker auch auf der Erde einzusetzen. Die synthetische Nahrung bietet dabei die Möglichkeit, globalen Problemen wie die wachsende Erdbevölkerung oder den sogar den Welthunger anzugehen.

Bildquelle: © Paulista – Fotolia.com


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