Eine kostengünstige Alternative zu den herkömmlichen Tintendruckern bietet das neue Gel-Technik-Verfahren aus dem Hause Ricoh. Der Hersteller glaubt, dass sich diese neue Technik im Büroumfeld in den nächsten Jahren durchsetzen wird. Wie diese Technik funktioniert und ob es wirklich ein Vorteil ist, mit dem neuen Gel-Technik-Verfahren zu drucken, soll in diesem Beitrag geklärt werden.

Drucken mit dem Gel-Technik-Verfahren

Bringt Drucken mit Gel echte Vorteile?

Viele fragen sich sicherlich, warum Ricoh sich mit der Entwicklung eines Gel-Druckers beschäftigt, wenn doch verschiedensten Tintendrucker bereits auf dem Markt sind und diese Drucker ihren Dienst in den Büros eigentlich sehr gut erledigen. Doch der Hersteller verspricht sich vom neuen Druckverfahren so einige Vorteile, die ein herkömmlicher Tintendrucker nicht bieten kann. Die neuen Gel-Drucker sind genauso wartungsfrei und verfügen über einfachste Technik, wie die bewährten Tintendrucker. Aber die bei den meisten Tintendruckern vorkommenden Schwächen verschmierte Ausdrucke und stockender, langsamer Druck sollen bei der neuen Technik umgangen werden.

Die Gel-Farbtropfen trocknen beim Aufbringen auf das Papier sehr rasch, so kann diese gelierte Tinte nicht mehr verwischen. Besonders beim beidseitigen Druck ist diese Eigenschaft eine echte Innovation – viel schneller ist es nun möglich, die zweite Seite eines Papiers verschmierungsfrei zu bedrucken.

Gel-Drucker arbeitet mit weniger Flüssigkeit

Der Gel-Drucker ist auch für Schreiben mit hoher Dokumentenechtheit geeignet. Das Farbmittel lagert sich in den oberen Faserschichten des Papiers fest ab, dabei wird nur sehr wenig Gel, welches als Transportmittel dient, vom Papier aufgesaugt. So ist es auch nicht verwunderlich, dass sich das Papier kaum wellt, schließlich wird mit wesentlich weniger Flüssigkeit gedruckt.

Der Druckkopf ist beim Gel-Drucker breiter als beim Tintenstrahldrucker, er ist mit über 380 Düsen ausgestattet und schafft eine Auflösung von 1200 dots per inch (dpi). Mit hohem Druck wird das Flüssig-Gel durch den Druckkopf gepresst und so auf das Papier aufgebracht. Wenn der Gel-Drucker mal einige Zeit nicht in Gebrauch war, startet ein automatischer Reinigungszyklus, der die Düse durchbläst. Das Papier wird beim Gel-Drucker nicht – wie sonst üblich – über Rollen transportiert, sondern mit einem elektrostatischen Transportband befördert. Das bietet den unschlagbaren Vorteil, beim beidseitigen Druck fast randlos drucken zu können, ohne mit Tintenverschmierungen durch die Walzen rechnen zu müssen.

Wer sich für einen neuartigen Gel-Drucker interessiert, findet mit Sicherheit im Internet verschiedene Praxistests mit dem Ricoh Aficio GX 5050N – vor dem Kauf eines solchen Druckers sollten sich Kunden immer informieren, was Tester zu dem Drucker sagen. Ob ein Kauf dann immer noch in Frage kommt, muss natürlich jeder für sich selbst klären.

Bildquelle: © tashatuvango – Fotolia.com


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