Drucken in 3D?

8. Juli 2013

Zurzeit ist das Wort 3D-Drucker in aller Munde. Dabei ist die Technik älter, als der ein oder andere vermutet. Schon 1984 entwickelte die Firma 3D Systems den ersten funktionierenden dreidimensionalen Drucker.

Drucken in 3D

In den 90ern kam der 3D-Druck in der Industrie zum Einsatz. Autohersteller konnten so schnell und einfach ihre Prototypen erstellen.

Wie funktioniert ein 3D-Drucker?

Einfach gesagt stellt ein 3D-Drucker kleine Modelle, meist aus Kunststoff, her. Ein Computer und eine computer-aided design (CAD) Software übersetzt die vorgegebenen Formen und Maße für den 3D-Drucker. Verflüssigte Kunststoffe, Kunstharze, spezielle Keramiken oder Metalle, in 1000en Schichten aufgetragen, härten zum Endprodukt aus.

Wo liegen die Vorteile?

Das oben beschriebene Verfahren ist meist kostengünstiger als eine herkömmliche Herstellung im Spritzgussverfahren oder durch Schneiden, Drehen oder Bohren. Die Fertigung von Formen sowie ein hoher Materialverlust entfallen. Auch bietet das Verfahren energetische Vorteile. Es lässt sich viel Strom sparen.

3D-Druck in der Wissenschaft und Technik

Auch die Wissenschaft macht große Fortschritte auf dem Gebiet des 3D-Drucks. So ist es heutzutage schon möglich mit embryonalen Stammzellen zu arbeiten, womit das Ziel, eines Tages Organe nachbilden zu können, immer näher rückt. Modellbauer und Hobby-Tüftler haben die Welt der 3D-Technik auf eine ganz andere Weise entdeckt. So sind sie in der Lage, Ersatzteile für Reparationen im Haushalt, an Modellen oder Modeschmuck ganz einfach selbst zu designen und bei einem Anbieter wie Sculpteo oder Makerbot zu bestellen.

Bildquelle: © Mira – Fotolia.com


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