Ein Tattoo wünschen sich viele Menschen. Aber wie genau verläuft er eigentlich, der Besuch beim Tätowierer? Auf welche Vorbereitungen kommt es an, und wie gelangt die Tinte in die Haut? Der folgende Artikel gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Wichtige Fragen im Gespräch klären

Bevor es mit dem Tätowieren losgeht, steht ein ausführliches Gespräch zwischen Tätowierer und Kunde auf der Agenda. In diesem kann der Kunde seine Wünsche äußern und sich vom Fachmann professionell beraten lassen. Oft hilft auch ein gemeinsamer Blick in den Vorlagenkatalog, die eigenen Vorstellungen noch ein wenig auszufeilen oder anzugleichen – dennoch ist ein Bild, das der Tätowierer selbst gezeichnet hat, sicherlich am schönsten, da es bis dato noch kein Körperteil eines anderen Menschen ziert. Wer künstlerisch begabt ist, kann sich natürlich auch selbst ein ganz persönliches Motiv zeichnen, dass der Tätowierer später auf den Körper überträgt.

Erst sticht der Tätowierer die Konturen, danach Füllungen und Schattierungen

Sind alle wichtigen Dinge geklärt, kann der Tätowierer auch schon zur Tat schreiten. Bevor er jedoch zur Nadel greift, widmet er sich der zu tätowierenden Körperstelle. Diese muss mit Alkohol gereinigt und rasiert werden, damit die Vorlage des Bildes auch gut auf der Haut liegt. Ist auch das Motiv mit Hilfe eines speziellen Papiers auf die Haut übertragen, sind alle Vorbereitungen abgeschlossen, es kann losgehen.

Für seine Arbeit nutzt der Tätowierer entweder eine Spulen- oder aber eine Rotarymaschine. Während die Spulenmaschine mit Hilfe eines Magnetfeldes funktioniert, arbeitet die Rotarymaschine mit einem Elektromotor, der die Nadel nicht nur auf und ab, sondern auch kreisförmig bewegt. Zunächst geht es daran, die Außenlinien des Bildes zu stechen, danach folgen Füllungen und Schattierungen. Ist das Tattoo fertig, wird es desinfiziert und mit einem Verband abgedeckt. Nach nur wenigen Tagen der Nachsorge ist die Tätowierung dann vollständig abgeheilt.

Bildquelle: © ukka63 – Fotolia.com

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