Bücher sind real, lassen sich anfassen und haben einen eigenen Geruch. Zudem sind sie mit ihrem bedruckten Covern schön anzusehen und geben in Bücherregalen aufgereiht ihr Stelldichein. Bücher stehen sinnbildlich für unsere kulturelle Entwicklung ab dem 15. Jahrhundert, in dem Johannes Gutenberg den Buchdruck erfand. Für junge Menschen sind Bücher oft aber auch sperrig, unhandlich und nicht mehr zeitgemäß.

Der E-Book-Reader – eine Alternative zum gedruckten Buch?

Die junge Generation liest lieber direkt auf dem Smartphone, Tablet-PC mit dem Kindle Reader oder einem der vielen anderen Modelle.

Was E-Book-Reader so beliebt macht

Der große Vorteil von E-Book-Readern ist die große Speicherkapazität. Hunderte von Büchern und anderen Dokumenten können einfach und mühelos mit in den Urlaub reisen oder finden so auch in der kleinsten Handtasche Platz. Einen erheblichen Vorsprung haben die elektronischen Bücher in Hinblick auf die Barrierefreiheit: Die meisten Geräte bieten große Freiheiten bei der Schriftgröße, Schriftart oder dem Zeilenabstand und sind somit ein echter Gewinn für Menschen mit einer Sehbehinderung.

Das ist jedoch bei weitem noch nicht alles. Moderne E-Reader bieten um einiges mehr: Von einer Abspielfunktion für Musik im MP3-Format, über einen Internetbrowser bis hin zu einem Bildbetrachter reicht der Funktionsumfang. Die Geräte arbeiten natürlich mit einem beleuchteten Display, um auch nachts oder unter der Bettdecke lesen zu können.

Oder doch lieber ein Buch?

E-Book-Reader brauchen Strom, um funktionsbereit zu sein. Steht keine Steckdose zur Verfügung oder ist im Auslandsurlaub kein passender Adapter zur Hand, steht der Leser im wahrsten Sinne des Wortes im Dunkeln. Auch ist der Umgang mit den elektronischen Büchern, am Strand oder in der Badewanne, nur mit Vorsicht zu genießen, denn wenn der Apparat ins Wasser gerät, kann er erheblichen Schaden davontragen. Abgesehen davon ist die digitale Form eines Buches nicht günstiger als die gedruckte Variante – unverständlich auch, da kaum Material- und Lagerkosten anfallen.

Abschließend sei gesagt, dass jede Art von Büchern, sei es digital oder in gedruckter Form, seine Anhänger und natürlich Vor- und Nachteile hat. Jeder muss für sich selbst entscheiden, ob er lieber zum E-Book-Reader oder ins Bücherregal greift.

Bildquelle: © Markus Bormann – Fotolia.com


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