Es ist verblüffend. Seit vielen Jahren ist der Begriff „papierloses Büro“ in aller Munde. In der Theorie ein sehr guter Ansatz. Die Verwaltungskosten sinken auf ein Minimum – große und teure Archive sowie teures Ducker- und Kopier-Papier fallen weg. Soviel zur Theorie. Die Praxis sieht heutzutage noch ganz anders aus. Eine Umfrage des Herstellers Canon belegt, dass über 40 Prozent der Befragten aus den unterschiedlichsten Berufsgruppen immer noch ein Faxgerät benutzen.

Das papierlose Büro lässt auf sich warten

Dieses hohe Ergebnis erstaunt ­– sind somit mehr analoge Geräte im Einsatz als gedacht.

Fax, Drucker, Kopierer und Co.

Schauen Sie sich einmal bei Ihrem eigenen Arbeitsplatz um. Sie stellen schnell fest, dass Faxgeräte, Drucker und Kopierer nicht aus dem Büroalltag wegzudenken sind. Der Umfrage zur Folge rüsten nur wenige Unternehmen Ihre Mitarbeiter mit neuster Technik aus. So haben nur circa neun Prozent ein Dienst-Tablet zur Verfügung. Das lässt den Umkehrschluss zu, dass die heutige Bürowelt aus mehr alter Technik besteht, als von vielen Experten prophezeit.

Multifunktionsgeräte haben die Nase vorn

Sind die Bestellungen für reine Faxgeräte von Jahr zu Jahr rückläufig, ordern immer mehr Firmen- und Privatkunden bei den Druckerherstellern vermehrt Multifunktionsgeräte. Diese können faxen, drucken sowie kopieren und sind aus diesem Grunde sehr beliebt. Da ist es kein Wunder, dass die Studie von Canon besagt, dass über 70 Prozent der Befragten viel mehr als noch vor ein paar Jahren drucken – der Gedanke des papierlosen Büros ist hier also noch bei Weitem nicht angekommen.

Fazit: Es liegt auf der Hand, dass der Computer und die neuesten Drucktechniken den Papierverbrauch gesteigert haben. Auch die Unsicherheit der Arbeitgeber und -nehmer spielt hier eine große Rolle. E-Mails und Verträge in ausgedruckter Form sind definitiv greifbarer als im digitalen Raum.

Bildquelle: © Elnur – Fotolia.com


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