Ein Blick in deutsche Büros zeigt: Ordnung ist subjektiv. Jeder Mensch besitzt ein eigenes Empfinden darüber, was ordentlich ist und was nicht. Diese Tatsache schlägt sich besonders deutlich in der Gestaltung des eigenen Arbeitsplatzes nieder: Während einige Angestellte besonders streng darauf achten, nichts herumliegen zu lassen und Ordnung zu halten, stapeln andere Mitglieder der Belegschaft Akten, Unterlagen und Ordner an jeder freien Stelle ihres Schreibtisches.

Mit dem Überblick geht allerdings gleichermaßen wertvolle Arbeitszeit verloren. Doch Ordnung halten lässt sich lernen.

Den eigenen Arbeitsplatz strukturieren

Wenn es darum geht, ein gewisses Maß an Ordnung zu halten, ist zunächst einmal eine Struktur nötig: Nach welchem System soll der eigene Arbeitsplatz geordnet werden? Auch hier besitzt jeder Mensch eigene Präferenzen. Ein paar allgemeine Regeln allerdings helfen dabei, sich eine grobe Grundstruktur zurecht zu legen. Unterlagen und Akten, die häufig Verwendung finden, sollten sich immer in greifbarer Nähe befinden, beispielsweise in einem Ablagefach oder in einem Schrank neben dem Schreibtisch. Nach dem Gebrauch können diese dann mit ein paar schnellen Handgriffen wieder an ihrem Platz verstaut werden.

Um Ordnung zu halten und den eigenen Arbeitsplatz zu strukturieren, sollte dieser außerdem nicht mit Zetteln oder Post-its vollgeklebt werden. Diese können ein ebenso großes Chaos verursachen wie herumliegende Ordner und Unterlagen. Es gilt, wichtige Bemerkungen, Termine oder ähnliches immer in einem Notizbuch oder einem Timer zu notieren. Dieser ist jederzeit griffbereit und kann nicht so schnell verloren gehen wie ein Klebezettel am Monitor des Computers.

Überflüssige Unterlagen gehören in den Papierkorb

Ordnung zu schaffen bedeutet jedoch nicht nur, Unterlagen und Arbeitsutensilien feinsäuberlich am eigenen Arbeitsplatz zu sortieren. Ordnung bedeutet gleichermaßen, sich von etwas zu trennen. Überflüssige Ausdrucke oder veraltete Unterlagen beispielsweise gehören nicht auf den Schreibtisch, sondern in den Papierkorb.

Bildquelle: © Picture-Factory – Fotolia.com


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