Büro versus Home-Office

2. Oktober 2013

Home-Office liegt voll im Trend. Dank Glasfasertechnik in den Städten und LTE im ländlichen Bereich, ist in Deutschland eine gute Infrastruktur vorhanden, um von zu Hause aus zu arbeiten. Dank modernster Technik sind alle Mitarbeiter eines Unternehmens weltweit vernetzt, tauschen Daten aus und nehmen an Konferenzen, rund um den Globus, teil.

Büro versus Home-Office

Dennoch gibt es einige Betriebe in denen Home-Office nicht zur Debatte steht. Warum ist das so? Welche Vor- und Nachteile haben der normale Büroalltag und das Home-Office?

Die Kosten-Nutzen-Analyse

In vielen Firmen ist es üblich, dass Mitarbeiter für die Fahrten zum Arbeitsplatz und wieder nach Hause, einen Firmenwagen gestellt bekommen. Spart ein Home-Office diese Kosten? Das kommt ganz auf die Anforderungen und die dazu benötigte technische Ausstattung an. Denn eines ist klar: Das Home-Office muss auf den neusten Stand der Technik sein oder zumindest genauso gut von Arbeitgeber ausgerüstet sein, wie das Büro am Arbeitsplatz. Nur durch einwandfrei funktionierende Telekommunikationsmöglichkeiten und Hard- und Software ist eine Grundvoraussetzung für ein produktives Arbeiten gegeben.
Der Bereich, in dem ein Unternehmen spart, ist der der Energiekosten. Arbeitet ein Mitarbeiter von zu Hause aus, verbraucht er kein Strom, Wasser und andere Arbeitsmaterialien im Betrieb. Dies wirkt sich für den Arbeitgeber positiv aus.

Auch der Arbeitnehmer steht in der Pflicht

Die Vorteile von einem Home-Office liegen auf der Hand:

  • Sie sparen sich den Weg zur Arbeit und somit Zeit und Geld.
  • Zu Hause haben Sie die Ruhe, die Sie brauchen, um knifflige Aufgaben besser zu erledigen.
  • Dank der eigenen vier Wände steigt bei vielen Arbeitnehmern die Kreativität und der Stressfaktor sinkt.
  • Dank dem Home-Office sind Beruf und Familie besser unter einen Hut zu bringen.

Als Gegenleistung für die Möglichkeit von zu Hause zu arbeiten, müssen Sie Ihren Arbeitgeber von besseren und kreativen Ergebnissen Ihrer Arbeit überzeugen. Dazu ist es wichtig den inneren Schweinehund zu überwinden und Störfaktoren zu Hause zu beseitigen. Nur, wer auch von zu Hause aus strukturiert und konzentriert arbeitet, erfüllt die Anforderungen, die der Arbeitgeber an einen Heimarbeiter stellt.

Home-Office ja oder nein?

Die Kosten für den Arbeitgeber halten sich in Grenzen und bei einem erfolgreichen und produktiven Arbeiten im Home-Office überwiegen die Vorteile für den Arbeitgeber wie für den Arbeitnehmer. Setzen Sie sich einmal mit Ihrem Chef zusammensetzen und finden Sie eine gemeinsame Lösung für dieses innovative Arbeitsplatzmodell. Doch über eins muss sich der Arbeitnehmer im Home-Office klar sein: Teeküchen- und Korridor-Gespräche gehören dann der Vergangenheit an.

Bildquelle: © fischer-cg.de – Fotolia.com


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