Der moderne Warenverkauf, wie wir ihn heute kennen, funktioniert nicht zuletzt aufgrund der weitreichenden Verwendung von sogenannten Barcodes. Diese Markierungen erlauben das unmittelbare Einscannen der Produkte mit optischen Einlesegeräten, um sofortigen Zugang zu den im Code abgespeicherten Informationen zu erlangen. Auch in der Personenkontrolle (Zugangskontrolle) oder im Transportwesen (Lieferantenscheine) sind die hilfreichen Aufdrucke nicht mehr wegzudenken. Ebenso vielfältig wie die Einsatzmöglichkeiten sind hierbei auch die einzelnen Druckverfahren.

Barcodes – Die unauffälligen Helfer

Unterschiedliche Codes für unterschiedliche Aufgaben

Abhängig vom Verwendungszweck der verschiedenen Produkte variiert auch die Auswahl und letztendlich das Druckverfahren bei der Barcodegenerierung. Generell lassen sich sämtliche bekannten Druckverfahren für die Barcodeerzeugung anwenden (beispielsweise Thermodirektdruck, Offsetdruck oder Flexodruck). Lediglich Nadel-Matrixdrucker eignen sich weniger für diesen Zweck, da die erreichte Auflösung zu gering ist. Die Wahl des Druckverfahrens hängt hierbei sowohl von den Kosten, dem zu bedruckendem Material und der erwünschten Druckqualität ab. In der Industrie werden im Allgemeinen hochauflösende Tintenstrahldrucker für die Herstellung der Markierungen eingesetzt. Hierbei muss allerdings stark auf das Trägermaterial geachtet werden. Denn beim Einsatz von Tinte besteht die Gefahr, dass diese auf der Oberfläche zerfließen und der Barcode somit unleserlich wird. Es ist auch möglich mit einem hp-Drucker und beispielsweise der hp druckerpatrone 320 gute Ergebnisse zu erzielen. Uneingeschränkt zu empfehlenswert ist dagegen der Einsatz von Thermodirekt- und Thermotransferdruckern. Dies liegt zum einen an der langen Haltbarkeit des Trägermaterials (Thermopapier). Ebenso ist auch die Robustheit des Drucks gegenüber Säuren, Lichteinwirkungen und starken Temperaturschwankungen von großem Vorteil.

Müssen Barcodes zwingend gedruckt werden?

Die Erzeugung von Barcodes muss nicht zwingend ausschließlich durch die Nutzung eines Druckers erfolgen. Es besteht zum Beispiel auch die Möglichkeit, den Code maschinell zu stanzen oder alternativ zu fräsen. Wichtig ist hierbei nur, dass tatsächlich eine Veränderung der Oberfläche eintritt. Die einzelnen Striche müssen hierbei immer von dunkler Farbe sein und sich gut vom hellen Hintergrund abheben. Nur so wird ein problemloses Einlesen mit dem Scanner gewährleistet.

Bildquelle: © lucadp – Fotolia.com


Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>